Kruger Nationalpark (Krüger Nationalpark)
Der Kruger Nationalpark ist nach Paul Kruger benannt.
Paul Kruger ist 1825 in Cradock am Kap geboren. 1983 wurde er Präsident. Er machte sich Sorgen um das Großwild. Dieses wurde aufgrund der Jägerei und der Profitgier nach Elfenbein und Fellen fast ausgerottet.
1898 wurde auf seine Initiative das „Sabie Game Reservat“ eröffnet.

1902 wurde der erste Jagdaufseher bestellt. Dieser räumte unter den Wilderen auf.
Am 31. Mai 1926 wurde das „Sabie Game Reservat“ mit dem „Shingwedzi Wildreservat“ zusammen gelegt. Es entstand der „Kruger Nationalpark“. 1927 wurde der Nationalpark der Öffentlichkeit übergeben.

Der Kruger Nationalpark ist der größte Nationalpark Südafrikas und hat heute eine Größe von 20.000 m². Dieser ist also größer als die Schweiz.
Wichtigstes Ziel des Nationalparks ist die Erhaltung der Tier-, Vogel- und Pflanzenwelt. Zahlreiche Flüsse und Buschlandschaften geben den Tieren Zuflucht. Der Park ist eingezäunt. Eintritt gewähren die ausgewiesenen Zugangspforten (Gates). Tierbeobachtungen können per eigenem PKW, per Bus oder per Jeep erfolgen.
Es gibt Camps mit Übernachtungsmöglichkeiten. Auch die Anreise mit Wohnmobil oder Wohnwagen ist möglich. Es stehen hierfür ausgewiesene Plätze zur Verfügung. Der Park bietet auch viele Rastplätze. Auch historische Sehenswürdigkeiten sind im Park zu finden.
Der Kruger Nationalpark öffnet je nach Jahreszeit zwischen 5:30 und 6:00 Uhr und schließt zwischen 17:30 und 18:30 Uhr. Haustiere darf man leider nicht in den Park mitnehmen. Auch das Füttern der Tiere ist untersagt.
Im Sommer (Dezember bis Februar) liegt die Temperatur zwischen min. 20 und max. 32 Grad.
Im Winter (März bis Mai) liegt die Temperatur zwischen min. 9 und max. 25 Grad.
Der Kruger Nationalpark ist Malaria-Gebiet. Bitte nach Rücksprache mit dem Hausarzt eine Prophylaxe einnehmen.
Es gibt geführte Wanderungen im Busch und auch geführte Mountainbike-Routen. Auch Buschfrühstück oder Buschgrill werden angeboten. Selbst zwei Übernachtungshochsitze sind vorhanden.
Tiere im Kruger Nationalpark:
ca. 147 Säugetierarten, 507 Vogelarten, 114 Schlangenarten, 49 Fischarten,
34 Amphibienarten, 227 Schmetterlingsarten und 336 Baumarten.
Was sind die berühmten „Big Five“?
Darunter versteht man die fünf größten Tierarten: Afrikanischer Elefant, Leopard, Löwe, Nashorn und Büffel.
Beim Besuch des Nationalparks ist es nicht sicher, dass alle diese Tierarten gesichtet werden. Dies hängt von vielen unterschiedlichen Faktoren ab. Die Tiere bewegen sich frei, folgenden dem Futter, dem Wasser und dem Wetter. In der Regel sichtet man im Süden mehr Tiere als im Norden.
Es ist schon beeindruckend, wenn eine große, frei lebende Elefantenherde von der fernen Talseite durch den Fluss stampft und direkt vor den Besuchern auf der anderen Seite im Busch verschwindet. Faul liegen die Krokodile neben den Flüssen.
Die Nilpferde sind oft nur an den Ohren zu erkennen, doch plötzlich tauchen sie auf und sind ein beeindruckendes Fotomotiv. Faul liegt der Gepard in dem Baum, hungrig zupfen die Giraffen an den Blättern der Bäume und frech schauen die Paviane den Menschen an. Was wohl das Nashorn oder der Büffel am Weg über die begeisterten Touristen denken?
Quelle: Kruger Nationalpark, Handbuch und Karte von Andy und Lorrain Tinker`s
Quelle: Kruger Nationalpark, Honeyguide Publication, Südafrika
| Tierarten im Kruger-Park | Stück |
| Elefanten | 12.000 |
| Büffel | 31.000 |
| Zebra | 23.000 |
| Breitmaulnashorn | 3.500 |
| Spitzmaulnashorn | 300 |
| Giraffe | 7.000 |
| Löwe | 2.000 |
| Leopard | 950 |
| Gepard | 225 |
| Impala | 130.000 |
| Kudu | 4.000 |
| Streifengnu | 16.000 |
| Wasserbock | 3.000 |
| Warzenschwein | 4.000 |
| Fleckenhyäne | 2.000 |
| Hyänenhund | 350 |
| Schlangenarten | 114 |